Ich stand nicht auf der Demoday-Bühne und hatte keinen Stand auf der ConectaPR 2026. Meine Strategie war daher: gehen, beobachten, sprechen und ein Netbook von 2012 tragen, das wie ein Museumsstück wirkte.
Beiges Gehäuse, blauer Rahmen, drehbarer Touchscreen: Es schien zu rufen: „Ich bin von 2012 – was mache ich hier?“ Genau das öffnete Gespräche.

Neugier als Verbindung
Das Gerät war nicht nur Nostalgie: Es zeigte eine Guilda-Präsentation im Paint-Stil und diente mit KI-Tools sowie Codex über SSH dazu, Ideen auf einem Heimserver zu notieren. Nach rund sechs Stunden am ersten Tag hatte es noch 5% Akku – ein kleines Ausdauerzeichen und die Erinnerung, dass Technik nicht immer neu sein muss, um Verbindung zu schaffen.
Die ConectaPR fand am 24. und 25. Juli in Curitiba unter dem Motto „Wo Begegnungen zu Handlung werden“ statt. Gespräche mit Leonardo und Camila von Hotmilk PUC-PR betrafen mögliche Inkubation; mit Rhoger von Ankouz Studios Spiele, Erzählung und Gamification; mit Sebrae-Berater Dornelles Förderaufrufe und Finep.
Förderung und TravelTech
LuneBox begleitet Programme wie Centelha 3 Paraná, Hub GovTech Paraná mit Dados-Turismo und ConcilWorks, SETI/Fundo Paraná — AGEUNI, Mais Turismo und die Prüfung von iFood Chega Junto.
Der TravelTech-Workshop führte zu einem Pilotvorschlag für ein kulturelles Hotelerlebnis mit Literaturtourismus als Einstieg. Danach entstanden Gespräche über Barrierefreiheit, Geek-Publikum, Erzählung und Gamification. Das Buch Eu, Empreendedor von Léo Mack erinnert dabei an den Geist des Events: Eine Idee braucht Gespräche, Tests, Fokus und Kontinuität, um in Bewegung zu kommen.